Hardware für DTP

Beim Desktop Publishing kommt spezialisierte Hardware zum Einsatz, die mit den verwendeten Layoutprogrammen und der eingesetzten Seitenbeschreibungssprache kompatibel ist. Zusätzlich ist jedoch auch der Einsatz spezieller Software erforderlich, auf die hier im Einzelnen jedoch nicht näher eingegangen wird.

Der Rechner

Es war der Macintosh des Computerherstellers Apple, der als erstes alle Anforderungen des Desktop Publishing erfüllte und durch seine Verbreitung für den Erfolg dieser neuen Technik sorgte. Das Betriebssystem Mac OS war, beziehungsweise ist, durch seine grafische Benutzeroberfläche besonders für das Desktop Publishing geeignet. Im professionellen Bereich, sei es beim Desktop Publishing, in der grafischen Gestaltung oder der Produktion von Videos und Musik, hat sich der, heute oftmals nur mit der Kurform Mac bezeichnete, Macintosh seinen festen Platz erobert. Inzwischen hat sich jedoch auch der weiter verbreitete PC mit dem Betriebssystem Microsoft Windows entsprechend entwickelt. So sind die Unterschiede des Mikrocomputers Macintosh und des Personalcomputers mit dem Windows-Betriebssystem heute beide für den Bereich des Desktop Publishing geeignet. Wichtig ist, dass die hier verwendete Hardware mit allen weiteren eingesetzten Arbeitsgeräten kompatibel ist. Dazu zählen natürlich auch die Eingabegeräte wie Maus und Tastatur, die hier für den Einsatz des Computers als Eingabegerät vorausgesetzt und nicht weiter beschrieben werden. Darüber hinaus muss der Computer natürlich, neben dem Betriebssystem, auch mit der entsprechenden Software ausgestattet sein. Neben dem Layoutprogramm wird hier zum Beispiel noch eine Bildbearbeitungssoftware erforderlich.

Der Bildschirm

Bei der Anwendung des Desktop Publishing ist der Einsatz eines Großbildschirms sinnvoll.

Der Belichter

In der sogenannten Druckvorstufe werden heute Druckplatten direkt vom Computer aus belichtet. Im englischsprachigen Raum wird dieses Verfahren mit der Abkürzung CTP (Computer to Plate) bezeichnet. Im Deutschen wird von DDB (Digitale Druckplattenbelichtung) gesprochen. Seit 2009 wird außerdem das als „Computer to Press“ bezeichnete Verfahren entwickelt, durch das ein Austausch von Druckplatten völlig entfallen soll. Bei diesem Verfahren werden die Inhalte der Druckseiten direkt an die Druckzylinder gesendet.

Scanner

Um Grafiken oder Bilder reproduzieren zu können, ist der Einsatz eines (Tisch-)Scanners empfehlenswert. Dieser muss ein hochauflösendes Einscannen ermöglichen, um Grafik- beziehungsweise Bilddateien in geeigneter Auflösung zu erstellen. Zur Verarbeitung dieser Bilddateien ist eine entsprechende Bildbearbeitungssoftware notwendig, die den Einsatz des Scanners sinnvoll unterstützt. Die Bildbearbeitung findet häufig als Vorstufe vor dem eigentlichen Desktop Publishing statt.

Drucker

Der beim Desktop Publishing verwendete Drucker muss fähig sein, mit der Seitenbeschreibungssprache (PostScript) umzugehen. Er wird vor allem eingesetzt, um hochwertige Korrekturabzüge zu produzieren. Daher kommt beim Desktop Publishing oftmals ein hochwertiger Laserdrucker zum Einsatz.